Intimate wedding in Italy

Can you imagine anything better than having a wedding in a very intimate circle of just you and your future spouse, your best friends and a wedding photographer, taking place at your favorite wedding destination? Maybe even having a wedding abroad, exchanging your vows in an environment that you connect with?

That's what Carola and Yannick did in Italy. Accompanied by their dearest friends and me as their weddingphotographer they've said yes to each other at a civil wedding in Tivoli and thus fulfilled their dream of an alternative wedding.

As the starting point of this great, personal adventure, the two had chosen Rome. On the morning of their big day, I strolled through the streets of the Eternal City while everything was still asleep to grab a coffee and a stuffed croissant. I felt absolutely stoked to have the opportunity to work as a wedding photographer in Italy.

The Getting Ready took place in their hotel while the first rays of sun slowly warmed the city. The atmosphere was relaxed but it had also this very exciting vibe because they were just about to elope in their dearest wedding destination. The tones of Eros Ramazzotti filled the air as the last finishing touches were getting done and Carola was now ready to see her future husband.

Together we took the train to Tivoli, a small village embedded in the hills where the marriage ceremony would take place. Arriving there we strolled through the narrow streets, had a cappuccino at the village square and enjoyed the typical Italian tranquil.

The ceremony took place at the old town hall of the village. We found ourselves in the middle of a spacious room, ornated with old wall paintings, chandeliers and through the windows a stunning wide view to the bright blue sky over the hills.

The registrar, a charismatic man with a sash in the colors of the Italian flag, entered the room. He greeted us warmly and we eagerly awaited the beginning of the ceremony. With his deep voice he explained, that the wedding itself would only take a few minutes. However, since the two had come a long way to get married in Tivoli, he would like to tell them something about the history of Tivoli and about love itself.

As he kept on performing the ceremony with all of his heart, he moved us to tears and made us laugh at the same time. With the warm wind blowing through the open windows Carola and Yannick promised each other.

After the ceremony the wedding people were popping corks and celebrating while some locals couldn't resist cheering and well wishing the newly weds. Even the registrar didn't left it to raise his glass to the love birds.

Together we went to have an Italian feast over the waterfalls of Tivoli. We had pretty much everything the local cuisine could offer, accompanied by a great selection of local wines. We finished everything with an espresso to get the necessary energy to take some romantic couple photos in the small winding streets of Tivoli. Everyone was filled with love, joy and happiness while we took our way back to Rome.

Following the Mediterranean culture we made a little siesta to digest the event. Some hours later we strolled along the streets of Rome with new energy. Carola and Yannick took their loved ones to their favorite gelato store and with an icecream in our hands we further explored Rome.

Eventually we arrived at the Colosseum, a place that the wedding couple honored with an engraving in their rings to always remember their most special day. With the last rays of sunshine touching the scenery we stopped to take some intimate and loving couple pictures.

Back at the place where we left their friends they welcomed us back with some bottles of wine to cherish the day once more. As usual in Italy we had a late dinner in a romantic pizzeria by candlelight and some drinks where we rounded up their perfect dream wedding.

➵ Thijsiena

Stellt euch vor ihr packt Brautkleid und Anzug in den Koffer und fliegt mit euren besten Freunden und einer Hochzeitsfotografin an eure liebste Hochzeitsdestination. Könnt ihr euch etwas schöneres vorstellen als eine kleine Auslandshochzeit im Kreise eurer Vertrautesten?

Carola und Yannick haben sich genau diesen Wunsch nach einer kleinen, alternativen Hochzeit in Italien erfüllt und ich durfte sie als Hochzeitsfotografin begleiten. Losgelöst von allen Erwartungen und Ansprüchen haben sie sich ihr Ja-Wort im kleinsten Kreise bei einer standesamtlichen Hochzeit in Tivoli gegeben und sich somit ihren Traum von einer mediterranen Hochzeit erfüllt.

Als Startpunkt dieses großen, persönlichen Abenteuers hatten sich die Beiden Rom ausgesucht. Am Morgen des großen Tages flitzte ich durch die noch verschlafenen Straßen der Ewigen Stadt, besorgte mir in einer der vielen Eckbars einen Kaffee und ein gefülltes Croissant und fühlte mich euphorisch als Hochzeitsfotografin in Italien arbeiten zu dürfen. Auch für mich ging damit ein großer Wunsch in Erfüllung!

Das Getting Ready fand ganz gemütlich in dem Hotel statt wo die beiden sich einquartiert hatten. Die ersten Sonnenstrahlen erwärmten langsam die Stadt und in der Luft lag die freudige Aufregung eines Elopements. Als wären die beiden mit ihren Freunden durchgebrannt um an ihrem Lieblingsort Tivoli ihre Liebe zu besiegeln.

Zu den Tönen von Eros Ramazzotti wurden die letzten Locken aufgedreht, das Brautkleid angezogen und der Lippenstift aufgetragen. Ein letzter, prüfender Blick in den Spiegel, den Brautstrauß in den Händen, der am Tag zuvor auf einer der vielen Märkte in Rom zusammengestellt worden war und eine lange Umarmung der besten Freundin - schon war Carola auf dem Weg zu Yannick.

Arm in Arm wie ein frisch verliebtes Paar ging es los in Richtung Bahnhof, die Freunde im Schlepptau. Unser Ziel war Tivoli, ein kleines, in den Hügeln eingebettetes Dorf. Dort angekommen schlenderten wir durch die engen Gassen, tranken einen Cappuccino auf dem Dorfplatz und spazierten zum Rathaus, wo die Trauung stattfinden würde. Uns erwartete ein prunkvolles Standesamt. Die hohen Wände waren mit Malereien verziert und aus dem Fenster hatte man einen weiten Blick über die hügelige Landschaft unter einem azurblauen Himmel.

Der Standesbeamte, ein charismatischer Mann mit einer Schärpe in den Farben der italienischen Flagge, betrat den Raum. Er begrüßte uns sehr herzlich und voller Spannung warteten wir auf den Beginn der Zeremonie. Mit seiner tiefen Stimme erklärte er uns, dass die Trauung an sich nur wenige Minuten in Anspruch nehmen würde. Da die Beiden aber den langen Weg auf sich genommen hatten um sich in Tivoli trauen zu lassen, würde er ihnen gerne etwas über die Geschichte von Tivoli und zur Liebe an sich erzählen.

Gespannt lauschten wir seiner sonoren Stimme, die uns auf italienisch zu Tränen rührte, aber es genauso verstand uns zum Lachen zu bringen. Die feierliche und emotionale Stimmung konnte auch nicht durch die liebevolle Übersetzung getrübt werden. Mit dem warmen Wind, der über die hügelige Landschaft durch die offenen Fenster bis in das Standesamt wehte, versprachen sich Carola und Yannick einander.

Mit knallenden Korken vor dem Rathaus wurden die Beiden von allen gefeiert, die an der Trauung teilgenommen hatten. Nicht nur der Standesbeamte und die Dolmetscherin feierten mit, sondern auch vorbeikommende Dorfbewohner ließen es sich nicht nehmen zu gratulieren.

Anschließend liefen wir zu den Terrassen über den Wasserfällen von Tivoli, wo wir ein üppiges Hochzeitsmahl zu uns nahmen. Alles was die italienische Küche zu bieten hat landete auf unserem Tisch. Der Espresso zum Schluss verhalf uns zu der nötigen Energie um noch ein paar schöne Paarfotos in den kleinen gewunden Straßen von Tivoli zu machen. Danach machten sich alle auf den Weg zum Zug, der uns zurück nach Rom brachte.

Wie in der mediterranen Kultur üblich machten wir alle erst ein mal Siesta um das Erlebte sacken zu lassen. Ein paar Stunden später brachen wir auf zu einer gemütlichen Erkundungstour. Carola und Yannick entführten ihre Freunde zu ihrer Lieblingseisdiele und mit einem Eis in der Hand schlenderten wir gemeinsam lachend durch die Straßen von Rom.

Unsere Wege führten uns irgendwann auch zu einem der größten Wahrzeichen Roms – dem Kolosseum. Eingraviert in die Innenseite ihrer Ringe auch das Symbol für dieses wundervolle, ganz persönliche Abenteuer. Die untergehende Sonne ergab den perfekten Moment um die Beiden als frisch getrautes Paar auch fotografisch für die Ewigkeit festzuhalten.

Zurück an dem Platz, wo wir ihre Freunde zurück gelassen hatten, stießen wir mit italienischem Wein nochmal auf die Beiden und ihre Liebe an. Spät am Abend machten wir uns auf den Weg um in einem urigen italienischen Lokal den Tag bei Pizza und Aperol ausklingen zu lassen.

➵ Thijsiena